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Veröffentlicht Februar 2019

Steven Isserlis in Hagen – ein schöner Film zu diesem denkwürdigen Konzert mit diesem beeindruckenden Cellisten

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Besonders ans Herz gelegt hatte ich Ihnen, liebe Theaterförderer und Freunde, das vom TFV geförderte Sinfoniekonzert am 15.01.2019 mit dem berühmten Cellisten Steven Isserlis unter der Leitung unseres GMD Joseph Trafton. Ich hoffe, dass Sie dabei waren.

Unser Filmteam vom TFV hatte das große Vergnügen, Herr Isserlis bei der Generalprobe zu diesem Konzert erleben, interviewen und filmen zu dürfen. Unser Dank gehört Frau Antje Haury und Herrn Joseph Trafton, die den Kontakt zum Konzertmanagement von Steven Isserlis hergestellt und die engen Absprachen zu unserer Filmerlaubnis geduldig mit ihnen und uns geführt hatten.

Letztlich durfte das Interview mit Steven Isserlis auf Englisch nach der Generalprobe geführt und kurze Ausschnitte aus dem Cellokonzert, Robert Schumann, a-moll, gefilmt und gezeigt werden.

Steven Isserlis präsentiert sich sehr offen, sehr sympathisch und mitteilsam. Er erzählt mir in unserem Gespräch, dass er sehr gerne und oft in dieser Region um Hagen weilt, weil eine seiner zwei Schwestern in Recklinghausen wohnt und er dort zum Beispiel Weihnachten verbringt. Seine beiden Schwestern waren auch in dem abendlichen Konzert. Dieser Umstand machte dieses Konzert für ihn zu einem besonderen.

Isserlis schwärmt von unserem Sinfonieorchester und von dem großartigen Zusammenspiel besonders mit unserem ersten Geiger. Im Konzert und im Film kann man diese Begeisterung in seiner Mimik und Gestik sehen, mit der er sowohl den Geiger als auch Joseph Trafton anspricht. Er dirigiert fast mit, meint Trafton. Isserlis ist es wichtig, das Cellokonzert von Schumann wie Kammermusik zu musizieren. Besonders der zweite Satz mit seiner großen Melodieführung wird von Isserlis und Trafton als zentraler Satz hervorgehoben. Im Film können Sie, liebe Theaterfreunde, in diesen Satz noch einmal hineinhören.

Isserlis bewundert Robert Schumann, findet viele Parallelen von ihm zu sich selber und spielt sehr gerne seine Werke. Kürzlich kommentierte er Robert Schumanns “Hausmusik und Lebenswerk”. Dieses Buch wurde schon in sehr viele Sprache übersetzt und kommt auch bald in der deutschen Übersetzung auf den Markt.

Isserlis macht in seiner letzten Antwort des Interviews den Unterschied vom begabten Amateur zum erfolgreichen Cellosolisten in der Ausbildung und besonders in den getroffenen Cellolehrern, die ihn begeistert, motiviert und geformt haben.

Das Interview mit Joseph Trafton schließt unseren Film über dieses Ereignis ab. Er kennt Steven Isserlis schon lange aus seiner Zeit in Amerika. Er lobt ihn als begabten Cellolehrer und Solisten. Für Trafton und das Hagener Philharmonische Orchester wurde diese Zusammenarbeit mit Steven Isserlis ein besonderes Erlebnis.

Die Konzertbesucher am Abend konnte diese Begeisterung und diesen besonderen künstlerischen Geist spüren und für sich auffangen.

Vielen Dank an alle Beteiligten und besonders an Steven Isserlis für dieses besondere Konzerterlebnis. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit ihm in Hagen.

Ihre Anette König

kontakt@tfv-hagen.de

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